Ricke: „Es war meine Pflicht“

TelefonJetzt ist es öffentlich, Ex-Telekom-Chef Uwe Ricke hat nun zugegeben, dass man in der Spitze des Unternehmens (Telekom) nach undichten Stellen gesucht hat, und er selber war die rechte Hand dieses Vorhabens.

Gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ sagte er, dass Quellen von Indiskretionen zu suchen waren. Er betonte zudem, dass er nicht die angewandten Spitzel-Methoden gebilligt habe, somit wies er jede Anschuldigung von sich.

In den Medienberichten wurden über interne Informationen des Konzerns berichtet, dass als Herr Ricke davon Wind bekam, habe er die Konzernsicherheit beauftragt die Quelle dieser Indiskretionen zu suchen und abzustellen. Dieses Vorgehen habe er mit dem damaligen Chef des Aufsichtsrates und mit dem Vorstandsmitglied Heinz Klinkhammer abgestimmt.
Heinz Klinkhammer bestreitet aber jemals davon informiert worden zu sein.

Der Sonntagszeitung gegenüber gibt sich Ricke als unschuldig und bestreitet, dass er jemals Verbindungsdatensätze analysieren wollte beziehungsweise hat abgleichen lassen.

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