Es ist bekannt, dass die großen Konzerne der Milchindustrie die Preise der Milch auf dem Markt bestimmen. Gerade Müller Milch drückt die Preise so drastisch, dass der Kleinbauer am Ende als Verlierer da steht.
Es hat schon eine Demonstrationen im Landkreis Augsburg stattgefunden, um gegen den billigen Milchpreis vorzugehen. Die Leute wollen, dass der Preis der Milch das Einkommen sichert und die Ausgaben deckt. Die Milchbauern sind in diesem Kampf, die am meisten zu leiden haben. Dabei haben sie Unterstützung vom Schauspieler Ottfried Fischer erhalten.
Der Vorsitzende des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter (BDM) Romuald Schaber drohte mit einem Streik. Das würde bedeuten, dass Müller Milch und andere Molkereien keine Milch von den Bauern mehr erhielten. Dieses Drohen wurde nun in die Tat umgesetzt, denn es ist sein großes Anliegen, dass die Preise, die die Bauern verlangen ausgezahlt werden. Den großen Druckmittel, den die Bauern haben, sind die Konsumenten, den die Verbraucher sind ebenso die Leidtragenden aus diesem aktuellen Streik.
Weiterhin wird Müller Milch vorgehalten, dass sie Arbeitsplätze abgebaut haben, obwohl sie Subventionen in Millionhöhe erhalten haben. Rund 70 Millionen Euro habe man der Müller-Gruppe aus EU-, Bundes- und sächsischen Landesmitteln zugesichert, damit sie das größte Milchwerk Europas in Sachsen ausbauen können. Aber nach der Zusage der Subvention wurden weitere Arbeitsplätze abgebaut, da zwei Werke in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen stillgelegt worden sind. Das ist ein paradox und ein großer Skandal zugleich, was die Müller-Gruppe betreibt. Denn trotz der enormen Subvention wurden Arbeitsplätze abgeschafft. Das ist nicht anderes als Subventionsmissbrauch sagte Hubert Weiger, Agrarpolitischer Sprecher des BUND.
Es wird behauptet, dass Vorgehen von der Müller-Gruppe die Ziele der ländlichen Entwicklung untergräbt. Weiger fordert, dass die Subventionen in den Umweltschutz und in die Beschäftigung fließen sollen, das schaffe wenigstens nachhaltige Arbeitsplätze
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