“Corporate Responsiblitiy” ist die Übersetzung für Unternehmensverantwortung.
Die Unternehmensphilosophie steht hier im Mittelpunkt. Demnach soll ein Unternehmen Verantwortungsbewusstsein erlagen, in dem es überlegt, welche Auswirkungen seine Geschäftstätigkeiten auf die Gesellschaft, die Mitarbeiter und die Umwelt haben.
Der Chemiekonzern Bayer hat genau wie viele Unternehmen auch eine Unternehmensphilosophie, die sie folgendermaßen formuliert: „Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Gebieten Gesundheit, Ernährung und hochwertige Materialien. Mit unseren Produkten und Dienstleistungen wollen wir den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Dabei ist es für uns entscheidend, Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft in Einklang zu bringen. Ein solches Gleichgewicht lässt sich nicht mit punktuellen Einzelmaßnahmen erreichen, sondern erfordert einen umfassenden Ansatz. Aus diesem Grund ist die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung bei Bayer im Konzernleitbild verankert: „Unsere technische und wirtschaftliche Kompetenz ist für uns mit der Verantwortung verbunden, zum Nutzen der Menschen zu arbeiten, uns sozial zu engagieren und einen nachhaltigen positiven Beitrag für eine dauerhafte und umweltgerechte Entwicklung zu leisten.”
Aber die Wirklichkeit sieht ganz anders aus, denn „Das Schwarzbuch Markenfirmen” beschreibt die Unternehmensphilosophie des Bayern Konzerns als nicht ethisch vertretbar. Demzufolge wirft der Autor dem Bayer Konzern vor, die Importe von Rohstoffen aus Kriegsgebiete zu beziehen, es ist auch von unethische Medikamentenversuche die Rede. Angeblich soll Bayer Kinderarbeit und Ausbeutung unterstützen. Laut dem Autor ist auch der Vertrieb gefährlicher Pflanzengifte ein weiterer unethischer Ansatz, welches das Konzern verfolgt.
Der Vorstandsvorsitzende Werner Wenning erklärte in einer Hauptversammlung nicht verantwortlich für den Stellenabbau von 6000 Stellen zu sein, welches durch die Schering-Übernahme verursacht worden ist. Gerade die Enthüllungen des schwarzen Buches und der drastische Stellenabbau passt nicht zur Unternehmens Ideologie, welches Bayer angeblich verfolgt.
Die Absprache mit Behörden wird dem Bayern Konzern seit einiger Zeit unterstellt.
Es gibt Bayern-Bote, die in zahlreichen Ministerien sitzen und die Behörden beim Regieren „helfen”. Dabei wird natürlich nur ans eigene Profit gedacht. Jedem ist die Werbebotschaft von Bayer „Wir machen Umweltpolitik” bekannt. Aber diesen Slogan nehmen sie zu wörtlich, denn der Konzern hat mindestens einen Bayer-Emmisär im Umweltministerium sitzen.
Sicherlich ist die Aufgabe dieses Abgesandten, die eigene Interessen des Konzern, bezüglich der Umweltpolitik durchzusetzen.
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