UPDATE- Milchpreis

MilchTrotz des scheinbaren Erfolges der Milchbauern gegen den sinkenden Milchpreis, hat der Diskounter Aldi-Nord den Milchpreis um zehn Cent je Liter gesenkt.
Der Bauernverband reagierte empört, da Aldi stets als Vorreiter gilt, was den Preis betrifft.

Dabei schien es, dass die Diskounter und Molkereien eingelenkt hätten. Lidl wolle 10 Cent / Liter mehr zahlen. Für Butter sogar 20 Cent.
Ob die Bauern überhaupt von dem Preisanstieg profitieren, steht nachdem Aldi erstmal die Preise wieder gesenkt hat, in den Sternen.
Wird der Milchpreis in der nächsten Zeit immer weiter schwanken? Auf der einen Seite will die Bevölkerung, dass die Bauern mehr Geld bekommen und auf der anderen, wollen sie nicht mehr für Lebensmittel ausgeben, da die Preise allgemein überall steigen, sei es bei den Lebensmitteln oder bei den Rohstoffen.
Auf dem Blog uranolo gibt es eine gute Grafik zu dem Thema.

Kakaobohnen und Kinderarbeit

SchokoladeLeider bestehen einige Zutaten, die in der Schokoladentafel zu finden sind und aus Entwicklungsländer stammen, aus Produkten, die von Kindern geerntet worden sind. Beispielsweise werden die Kakaobohnen von Kindern gepflückt und der Lohn den sie erhalten ist sehr niedrig.
Es arbeiten mehr als 600.00 Kinder auf Kakao-Plantagen. Eigentlich sollten diese Kinder eine Schulstätte besuchen, aber die Realität sieht anders aus.
Wenn wir als Verbraucher davon Kenntnis erlangen, sollten wir dann auf solche Produkte verzichten oder soll sich das ganze nach dem Schema „Augen zu und durch“ abspielen?

Es ist ersichtlich, dass die Industrieländer ein großes Problem haben, wenn es um Kinderarbeit geht. Die ethischen Ansätze fehlen hier vollkommen, daher sind Werte, Moral und Fair-Trade Fehl am Platz. Was kann man eigentlich gegen die Autorität der Konzerne tun? Boykottieren und andere Produkte aufsuchen? Aber wer garantiert, dass die andere erworbene Produkte ebenfalls nicht aus Kinderarbeit stammen? Das ist leider eine Odyssee, die kein Ende nimmt und nehmen wir mal an, dass wir als Odysseus, Ithaka nach endloser Suche gefunden haben und das Martyrium ein Ende gefunden hat, so dass wir uns keine Gedanken mehr machen müssen, ob die Produktion aus Kinderarbeit stammt. Dann heißt es noch lange nicht, dass unsere Reise zu Ende ist. Warum?

Es ist ganz simple! Wenn wir als Konsumenten die Konzerne aufdecken, die ihre Produkte von Kindern anfertigen lassen, dann können wir zwar uns von ihnen abwenden, aber dadurch verursachen wir als Konsumenten wiederum ein Martyrium. Da wir unserer eigenen Wirtschaft schaden und dadurch die Arbeitslosenquote in die Höhe treiben. Somit gibt es am Ende für beide Parteien keinen Sieger, sondern nur Verlierer. Wie soll man dann auf eine solche Situation reagieren? Am besten wäre es natürlich, wenn die Konzerne nicht immer ihre Zahlen vor Augen hätten, sondern auch ihre Value statements. Es gibt schon viele Unternehmen, die ein solchen Verhaltenskodex in ihrem Unternehmen integriert haben, aber leider sind es immer noch zu wenige.

Spielwaren und Kinderarbeit

SpielzeugMade in China, diese Initialen stehen meist für Billigprodukte. Somit ist es nicht verwunderlich, dass 80 Prozent der Spielwaren, die in Deutschland verkauft werden aus China stammen. Für die Produktion werden Kinder eingesetzt und sie müssen unter unmenschlichen Bedingungen ihrer Arbeit nachgehen.
Schlechte Bezahlung, Überstunden, Hitze oder giftige Dämpfe in den Fabriken das sind nur einige nicht zu vertretende Attribute, mit denen sich die Kinder anfreunden müssen.
Im Jahre 1996 hat NBC durch Recherchen bekannt geben, dass Mädchen unter 14 Jahren Nachtschichten einlegen mussten, um die Spitzenkleidchen für Barbie-Puppen zu nähen. Laut NBC hätten diese Mädchen zwei Jahre lang arbeiten müssen, um eine solche Puppe aus eigener Tasche zu finanzieren.
Zwar existiert seit 1975 ein Verhaltenskodex des Weltverbandes der Spielzeugindustrie (ICTI), aber dieser weist dennoch Lücken auf. Da es eine freiwillige Verpflichtung ist und zudem herrscht eine mangelnde Partizipation der Arbeitnehmer am Prozess der Entwicklung. Erst dieses Jahr ist in China ein Arbeitsvertragsgesetz in Kraft getreten, welches Arbeitnehmern das Recht auf gemeinsame Vertragsverhandlungen mit den Arbeitgeber zusichert.

Credit Suisse-Kinderarbeit

Kurz vor der EM 08 verteilt Credit Suisse Fußbälle aus PR-Gründen. Was aber viele nicht wissen ist, dass die Bälle in Pakistan von Kindern angefertigt worden sind.

Die kleinen Hände der Kinder sind optimal, um die Bälle zu produzieren. Erwachsene Menschen haben es da schon etwas schwieriger mit ihren großen Händen die Nähte der Bälle zu vernähen.
Die Bezahlung ist im Allgemeinen sehr schlecht und die Kinder haben es schwer über die Runden zu kommen.

Der Aufpreis für den Fair-Trade wäre für CS kein Hindernis gewesen. CS kaufte aber die Bälle, laut Medienberichten (10vor10) zu Dumpingpreisen, was ein sehr schlechtes Bild auf die Schweizerische Kreditanstalt wirft, denn hinzu kommt, dass sie den Kinderfußball in der Schweiz fördern wollen.
Durch diese Aktion macht sich CS bestimmt keine Freunde.

Ricke: „Es war meine Pflicht“

TelefonJetzt ist es öffentlich, Ex-Telekom-Chef Uwe Ricke hat nun zugegeben, dass man in der Spitze des Unternehmens (Telekom) nach undichten Stellen gesucht hat, und er selber war die rechte Hand dieses Vorhabens.

Gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ sagte er, dass Quellen von Indiskretionen zu suchen waren. Er betonte zudem, dass er nicht die angewandten Spitzel-Methoden gebilligt habe, somit wies er jede Anschuldigung von sich.

In den Medienberichten wurden über interne Informationen des Konzerns berichtet, dass als Herr Ricke davon Wind bekam, habe er die Konzernsicherheit beauftragt die Quelle dieser Indiskretionen zu suchen und abzustellen. Dieses Vorgehen habe er mit dem damaligen Chef des Aufsichtsrates und mit dem Vorstandsmitglied Heinz Klinkhammer abgestimmt.
Heinz Klinkhammer bestreitet aber jemals davon informiert worden zu sein.

Der Sonntagszeitung gegenüber gibt sich Ricke als unschuldig und bestreitet, dass er jemals Verbindungsdatensätze analysieren wollte beziehungsweise hat abgleichen lassen.

Müller Milch in Bedrängnis

MilchEs ist bekannt, dass die großen Konzerne der Milchindustrie die Preise der Milch auf dem Markt bestimmen. Gerade Müller Milch drückt die Preise so drastisch, dass der Kleinbauer am Ende als Verlierer da steht.

Es hat schon eine Demonstrationen im Landkreis Augsburg stattgefunden, um gegen den billigen Milchpreis vorzugehen. Die Leute wollen, dass der Preis der Milch das Einkommen sichert und die Ausgaben deckt. Die Milchbauern sind in diesem Kampf, die am meisten zu leiden haben. Dabei haben sie Unterstützung vom Schauspieler Ottfried Fischer erhalten.

Der Vorsitzende des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter (BDM) Romuald Schaber drohte mit einem Streik. Das würde bedeuten, dass Müller Milch und andere Molkereien keine Milch von den Bauern mehr erhielten. Dieses Drohen wurde nun in die Tat umgesetzt, denn es ist sein großes Anliegen, dass die Preise, die die Bauern verlangen ausgezahlt werden. Den großen Druckmittel, den die Bauern haben, sind die Konsumenten, den die Verbraucher sind ebenso die Leidtragenden aus diesem aktuellen Streik.

Weiterhin wird Müller Milch vorgehalten, dass sie Arbeitsplätze abgebaut haben, obwohl sie Subventionen in Millionhöhe erhalten haben. Rund 70 Millionen Euro habe man der Müller-Gruppe aus EU-, Bundes- und sächsischen Landesmitteln zugesichert, damit sie das größte Milchwerk Europas in Sachsen ausbauen können. Aber nach der Zusage der Subvention wurden weitere Arbeitsplätze abgebaut, da zwei Werke in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen stillgelegt worden sind. Das ist ein paradox und ein großer Skandal zugleich, was die Müller-Gruppe betreibt. Denn trotz der enormen Subvention wurden Arbeitsplätze abgeschafft. Das ist nicht anderes als Subventionsmissbrauch sagte Hubert Weiger, Agrarpolitischer Sprecher des BUND.

Es wird behauptet, dass Vorgehen von der Müller-Gruppe die Ziele der ländlichen Entwicklung untergräbt. Weiger fordert, dass die Subventionen in den Umweltschutz und in die Beschäftigung fließen sollen, das schaffe wenigstens nachhaltige Arbeitsplätze

Spitzel-Affäre Telekom

Die Bespitzelung von Telekom-Managern und den Aufsichtsräten beunruhigt die Telekom-Kunden. Der Unternehmenschef Rene Obermann versichert den Kunden, dass die Daten der Kunden sicher sind. Weiterhin äußerte er, dass er den eigenen Mitarbeitern vollkommen vertraut. Die Spitzel-Affäre ist für Herrn Obermann längst nicht abgeschlossen, denn sollte sich die Affäre bewahrheiten, dann haben die Schuldigen mit harten Konsequenzen zu rechnen. Solch ein Fehlverhalten widerspricht dem Verständnis des Datenschutzes.
Nach der Einschätzung des Ethikverbandes der Deutschen Wirtschaft hat die deutsche Telekom einen enormen Imageschaden davongetragen. Die Affäre hat dazu beigetragen, dass die Kunden verwirrt sind und ihr Vertrauen in das Unternehmen deshalb langfristig erschüttert ist. Des Weiteren ist ein „krimineller Sumpf“ entstanden sagte der Präsident des Ethikverbandes.
Die Telekom habe eingeräumt, dass die Verbindungsdaten für missbräuchliche Nutzung verwendet worden sei. Weiter habe sie gestanden, dass sich dieser Missbrauch über ein Jahr lang ausdehnte.
Der Präsidenten des Ethikverbandes äußerte sich weiter zu diesem Skandal und meinte, dass es zwar nicht verboten sei, wenn ein Unternehmen undichte Stellen aufsucht, aber der Skandal bestehe darin, mit welchen Methoden dieses Vorgehen bearbeitet worden ist. Denn dieser Sachverhalt ist nicht mehr nachvollziehbar, wenn der Datenschutz so leichtfertig verletzt wird. Weiterhin betonte er, dass Konzerne das Recht haben, sich vor Missbrauch interner Informationen zu schützen, aber es sollen stets legale Mitteln eingesetzt werden.

McDonalds und die Umweltverschmutzung

Unsere Umwelt ist ständigen Belastungen ausgesetzt und dies scheint kein Ende zu nehmen.
McDonalds setzt viele nicht umweltverträgliche Verpackung ein. Sie betonten einst, dass die Waffelbecher die Umwelt schonen und sie deshalb darauf zurückgreifen. Leider war dieses Vorgehen nicht von langer Dauer, denn sie setzen die umweltschädlicheren Plastikbecher für den Verkauf von Eis ein. Aber weshalb verwendet McDonalds diese Verpackung? Es ist ersichtlich, dass ein bunter Plastikbecher attraktiver auf den Kunden wirkt im Gegensatz zu einem Becher, welcher aus Waffel gefertigt ist. Der Konzern nimmt billigend in Kauf umweltbelastend zu produzieren um die Attraktivität auf dem Markt zu steigern und auf der anderen Seite Gewinnmaximierung zu erzielen.
Weiterhin wird McDonalds vorgeworfen, illegale gerodete Flächen für den Anbau von Sojabohnen zu nutzen. Dadurch werden viele Kleinunternehmer gerade in Südamerika in die Arbeitslosigkeit getrieben und deren Existenz wird somit zu nichte gemacht.

McDonalds und Kinderarbeit?

Das „Happy Meal” von McDonalds mit seinen Spielzeugen ist bei den Kleinkindern sehr beliebt. Aber von wem werden die Spielzeuge hergestellt?
Laut Berichten haben einige Reporter im Jahre 2000 herausgefunden, dass in fünf Fabriken (leider wurde der Ort nicht erwähnt) mehr als 100 Kinder beschäftigt waren, um die Spielzeuge für das Happy Meal von McDonalds herzustellen. Die Kinder waren zwischen 12 und 13 Jahre alt. Zudem arbeiteten sie mit gefälschten Ausweisen. Es wurde laut Berichten sieben Tage pro Woche und 15 Stunden am Tag gearbeitet, dafür erhielten die Kinder einen Lohn von 1,49,- Euro.
Anfangs wehrte sich McDonalds gegen die Vorwürfe, aber nach weiteren Untersuchungen, haben sie ihr Fehlverhalten eingeräumt. Die Kinder, die für die Produktion der Spielzeuge zuständig waren, wurden kurzer Hand entlassen und auf die Straße gesetzt. Es wird weiterhin vermutet, dass Fabriken existieren, in denen Kinderarbeit betrieben wird. Zusammenfassend lässt sich sagen, wo bleibt die Kinderfreundlichkeit, die McDonalds angeblich von Tag zu Tag pflegt? Hat die Verweisung der Kinder auf die Straße etwas mit Kinderfreundlichkeit zu tun? Ich würde mal tippen, dass es nichts mit Kinderfreundlichkeit zu tun hat, aber vielleicht liege ich da auch falsch und McDonalds ist der kinderfreundlichste Konzern in der Marktwirtschaft.

McDonalds und seine Kinderfreundlichkeit

Es ist sicherlich jedem Konsumenten aufgefallen, dass der McDonalds Konzern großen Wert auf Kinderfreundlichkeit legt. Vor allem die Figur „Ronald McDonald” soll dazu beisteuern die jüngsten Konsumenten langfristig an das Konzern zu binden. Die Figur Ronald McDonald tritt deshalb oft in Kindergärten und Schulen auf, um die Zielgruppe direkt anzusprechen und sie somit langfristig an das Unternehmen zu binden.
Bestimmt hat jeder McDonald Besucher die Spendenkästen gesehen, die direkt vor der Kasse aufgestellt sind. McDonalds baut von diesen Spendengelder sogenannte „Ronald McDonald Häuser“, mit denen sie schwerkranken Kinder helfen.
Kritisiert wird dabei, dass McDonald diese Hilfsbereitschaft sehr Medienwirksam für sich einsetzt.

Weiterhin ist auch die Rede davon, dass die Krankenkasse AOK und die Stiftung Kindergesundheit ein gemeinsames Projekt laufen haben, welches „PowerKids” heißt. Hierbei besuchen sie gemeinsam mit übergewichtigen Kindern McDonalds.
Sinn und Zweck des Besuches ist, dass die Kinder sportlich aktiv werden, aber dabei werden sie stets in den Übungen mit verschiedenen Begriffen welches im Sortiment von McDonalds zu finden sind bombardiert, so dass Kinder früh zu Konsumenten von McDonalds erzogen werden.

Es ist festzuhalten, dass die Kinderfreundlichkeit und die Figur Ronald McDonald als Instrument benutzt werden, um den Kundenstamm weiter aufzubauen.

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