Klaus Gering-Lidl Chef bei Johannes B. Kerner

Klaus Gering versucht bei Johannes B. Kerner die Missstimmung von Lidl in ein besseres Licht zu rücken. Seine Behauptung ist, dass er keinerlei Informationen hatte über die Spionage im Lidl Konzern. Eine Diskussion war auch die Gründung von Betriebsräten. Die Antwort, die er parat hatte, macht ihn bestimmt nicht sympathischer.

„Viele Unternehmen haben keine Betriebsräte, ich erwarte vom Gesetzgeber, dass er dies per Gesetz festlegt: Es müssten bei allen Unternehmen Betriebsräte gegründet werden. Dann haben wir die gleichen Voraussetzungen.” Das ist eine erbärmliche und nicht zu vertretende Einstellung. Denn somit erklärt er sich indirekt gegen die Gründung von Betriebsräten. Es ist ihm sicher klar, dass Betriebsräte hohe Kosten verursachen, daher sind Betriebsräte für ihn Gewinnverluste. Er erklärt, dass 48.000 Mitarbeiter zufrieden mit den Arbeitsbedingungen sind, das ist wieder eine indirekte Äußerung sich gegen einen Betriebsrat zu entscheiden.

Verweisen tut er auf die internen Probleme des Unternehmens, in denen viele Sachen nicht korrekt behandelt worden sind und er übernimmt auch die Verantwortung dafür und wird dafür Sorge tragen.

Wir als Konsumenten haben Einfluss darauf, ob wir weiterhin solche Großkonzerne unterstützen oder nicht. Aber die Leidtragenden sind die Mitarbeiter, denn sie sind die ersten, die ihre Arbeitsstelle verlieren, wenn Lidl den Bach runtergeht. Die Führungskräfte kommen mit einer Abfindung weg und sind aus dem Schneider.

Somit ist es ein nicht zu gewinnendes Spiel, wenn man es von der wirtschaftlichen Seite aus betrachtet, falls Lidl tatsächlich die weiße Flagge zeigen muss.

Exkurs-Bernd Röthlingshöfer zu Besuch an der Merkur Internationalen Fachhochschule

8. Mai 9:45 Uhr, Bernd Röthlingshöfer betritt den Computerraum. Wir alle staunen, wie locker und freundlich die Person Bernd Röthlingshöfer ist.

Natürlich haben wir keine unfreundliche Person erwartet, aber trotzdem waren wir sehr positiv überrascht. Nachdem er sich kurz vorgestellt hatte, lies uns unser Prof. Michael Zerr mit Herrn Röthinlingshöfer alleine. Denn jeder weiß, dass unser Prof. überall gebraucht wird. “Bringen Sie mich irgendwo hin, ich werde überall gebraucht.” ;)

Wir durften somit die Ehre haben einen ganzen Tag mit Herrn Röthlingshöfer zu verbringen und neues Wissen wie ein Schwamm aufzusaugen, welches er uns vermittelte.

Es folgte eine Powerpoint Präsentation. Er präsentierte uns die Inhalte des Viralen- und Guerilla Marketing auf eine legere Art und Weise.

14:00 Uhr Mittagessen in der Stadt mit unserem Professor Zerr und Bernd Röthlingshöfer.

Eines ist noch anzumerken, unser beliebter Professor hatte uns alle zum Essen eingeladen.

Hier bedanke ich mich nochmals recht herzlich für das spendierte Mittagessen.

14:45 Uhr Nachtisch (Eis).

15:15 unsere Bäuche zumindest meiner sah aus wie eine runde Kugel nach dem leckeren Mittagsessen und Nachtisch. Alle sind pappsatt und schlendern die Treppe der Merkur Internationalen Fachhochschule hoch.

Es folgte ein nettes Brainstorming, alle durften 50 Stichwörter oder auch ganze Sätze auf kleine Papierbögen schreiben. Das Thema für die 50 Stichwörter hieß, wie möchte ich als Konsument behandelt werden.

Das Brainstorming brachte viele Ideen zum Vorschein, zu guter letzt sortierten wir die unwichtigen Bestandteile des Brainstormings heraus und übernahmen nur die wichtigsten. Daraufhin bildeten wir daraus Sätze und brachten diese zu Papier.

Ein Bespiel: „Ich (Unternehmen) werde stets freundlich sein”

Es folgten 21 Sätze, die wir gemeinsam bildeten.

Sinn und Zweck der Aktion werde ich euch demnächst näher erläutern

17:20 Abschied von Bernd Röthinlingshöfer, ein schöner Tag ist zu ende.

Olympia-Sponsoren und die Menschenrechtspolitik in China

OlympiaDie Menschenrechtspolitik in China steht seit längerem in der Kritik. Die Politik in China zensiert Medienberichten aus dem Ausland und Inland. Beispielsweise werden Video-Palttformen gesperrt. Es wurden auch Reporter verhaftet, das macht es für die Journalisten aus dem Ausland nicht leicht sich in China frei zu bewegen.

Die Sponsoren der Olympiade , wie zum Beispiel Adidas, VW oder Coca Cola, haben sich bis jetzt nicht für die Einhaltung von Menschenrecht-Standards in China eingesetzt.
Ist Ihnen der wirtschaftliche Erfolg wichtiger als die Durchsetzung der Menschenrechte? Natürlich ist es für die Sponsoren wichtig Profit zu machen, aber schaden sie nicht ihren Image, wenn sie völlig teilnamslos zuschauen? Die Sponsoren sollten sofort handeln, wenn sie ihr Image global nicht verschlechtern wollen.

Die Überwachung von Mitarbeitern verschlechtert die Qualität am Arbeitsplatz

Eine Studie von New Yorker Wissenschaftler haben bewiesen, dass die Überwachung von Mitarbeiter zu einer abnehmende Effizienz der Arbeit führe. Zwar erhöhe die Überwachung der Mitarbeiter das Arbeitstempo, wenn diese davon in Kenntnis gesetzt worden sind, aber dabei wird die Qualität vernachlässigt. Beide Parteien (Arbeitgeber und Arbeitnehmer) können dann am besten voneinander profitieren, wenn die Basis des Vertrauens aufgebaut ist. Denn durch die steigende Kontrollüberwachung steigt auch das Misstrauen. Somit entsteht ein schlechtes Betriebsklima und die zu bewältigende Arbeit wird in ihrer Qualität abnehmen.

Auch Burger King überwachte Mitarbeiter

Stihl024 / Pixelio.de

Auch die Mitarbeiter von der Filialkette Burger King blieben von Überwachung nicht verschont.

Hierbei wollten die Mitarbeiter der Fastfoodkette erstmals ein Betriebsrat gründen. Bei einem Treffen in einer Burger King Filiale in München wurden die Mitarbeiter bei der Vorbereitung eines Betriebsrates ohne ihre Kenntnis von einer Videokamera überwacht. Dabei wurden Personen, deren Gesichter auf der Kamera deutlich zu erkennen sind von Burger King gefragt, weshalb sie eigentlich einen Betriebsrat bräuchten.
Dadurch hat sich Burger King laut Betriebsverfassungsgesetz strafbar gemacht.

Die Überwachung der Mitarbeiter hat Burger King zwar eingeräumt, aber sie sind sich keinerlei Schuld bewusst. Sie argumentieren damit, dass die Überwachung der Filialen automatisch läuft. Zudem sollen die Videoaufnahmen nach acht Tage gelöscht werden. Somit rechtfertigen sie das Aufnehmen der Vorbereitungsphase einer Betriebsversammlung als „automatischen Prozesse”.

Der Geschäftsführer Freddy Adjan des Münchener Bezirks der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) gibt der Fastfoodkette eine Frist. So soll sich bis zum 2. Mai die Fastfoodkette bei den Mitarbeitern entschuldigen.

Die Machenschaften der großen Konzerne

Das Thema, welches ich ausgesucht habe, ist spannend und voller Überrasuchungen! Die Marken dieser Welt werden in einem ganz anderen Licht dargestellt!
Viele Marken haben heute in der Gesellschaft einen mächtigen Stellenwert. Doch nutzen sie diesen oft scharmlos aus und brechen damit meist Gesetze. Wie es der aktuelle Fall von “Lidl” zeigt, beim dem Mitarbeiter heimlich überwacht wurden. ( Quelle: heute.de )

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